Dass eine solche Verletzung der Blutfluß 1 b

Plastizität im Nervensystem

Dass eine solche Verletzung der Blutfluß 1 b Dass eine solche Verletzung der Blutfluß 1 b Blutkreislauf – Wikipedia


Plastizität im Nervensystem - Lexikon der Neurowissenschaft Dass eine solche Verletzung der Blutfluß 1 b

Umgangssprachlich wird der Blutkreislauf auch Blutbahn oder kurz Kreislauf genannt, fachsprachlich auch Zirkulation. Bei etlichen Gruppen der vielzelligen Tiere sichert ein Kreislauf das Überleben des Organismusindem er den Stoffwechsel jeder einzelnen Körperzelle versorgt und die chemischen und physiologischen Eigenschaften der Körperflüssigkeiten aufrechterhält.

Zum einen transportiert das Blut Sauerstoff aus den Lungen zu den Zellen und Kohlendioxid in entgegengesetzter Richtung siehe auch Atmung. Die entstandenen Stoffwechsel - oder Abfallprodukte zum Beispiel Harnstoff oder Harnsäure werden dann in anderes Gewebe oder zu den Ausscheidungsorganen Nieren und Leber transportiert.

Bedingt durch die Entwicklungsgeschichte der Tiere gibt es unterschiedlich ausgeprägte Arten von Kreisläufen:.

Arterien werden zuerst zu Arteriolen und diese zu Kapillarenwelche das Gewebe versorgen. Diese führen wiederum zusammen und bilden die postkapillaren Venolendass eine solche Verletzung der Blutfluß 1 b, die zu Venen werden. Durch sie gelangt das Blut aus dem Herzen in die verschiedenen Gewebe. In einigen Organen LeberMilz sind die Kapillaren erweitert und das Endothel wird diskontinuierlich, dann spricht man von Sinusoiden.

Sie sammeln das Blut aus den Kapillaren, um es wieder den Venen zuzuführen, die es von der Peripherie zurück zum Herzen transportieren. Weiterhin dienen sie als Blutspeicher. Arterien, die keine Anastomosen aufweisen, nennt man Endarterien. Kommt es zu einer Verlegung einer Endarterie, so wird der entsprechende Gewebsabschnitt nicht mehr mit Blut versorgt und stirbt ab Infarkt. Die Anastomosen können aber auch zu schwach sein, um eine vollständige Kompensation eines Ausfalls zu ermöglichen.

In diesem Fall spricht man von funktionellen Endarterien. Blut erfüllt im Körper verschiedene Aufgaben. Es transportiert Sauerstoff aus den Lungen zum Gewebe und Kohlenstoffdioxid zurück.

Weiterhin wird das Gewebe mit Nährstoffen aus dem Verdauungstrakt versorgt und von entstandenen Stoffwechsel- und Abfallprodukten befreit, die zu den Ausscheidungsorganen Nieren und Leber transportiert werden.

Blut dient zudem als wichtiges Medium für den Transport von Hormonen zwischen einzelnen Organsystemen sowie von Komponenten der Immunabwehr und der Blutgerinnung zu Orten im Körper, an denen sie gebraucht werden. Der Blutkreislauf dient demzufolge letztendlich dazu, es dem Blut zu ermöglichen, sich durch den gesamten Körper zu bewegen. Weiterhin spielt der Blutkreislauf eine wichtige Rolle bei der Thermoregulation. Das Herz der Fische ist unter den Wirbeltieren das am einfachsten gebaute.

Ebenso wie das Herz ist auch der Blutkreislauf selbst relativ einfach strukturiert. Dass eine solche Verletzung der Blutfluß 1 b venöse Blut wird aus dem Herzen in die Kiemen gepumpt Kiemenkreislaufin denen es mit Sauerstoff aus dem Wasser angereichert wird.

In den Kapillaren gibt es den Sauerstoff ab und nimmt dafür Kohlendioxid auf. Neben dem Herz nimmt auch die Muskulatur der Kiemen am Pumpvorgang teil. Der Nachteil dieser Konstruktion ist, dass der Blutdruck im Kapillarnetz des Kiemenkreislaufs stark abfällt, der Blutstrom durch den Körper also relativ langsam ist.

Zudem haben Fische ein geringes Blutvolumen. Es macht weniger als ein Zehntel des Körpergewichts aus. Der Gasaustausch findet sowohl in der Lunge als auch in der Haut statt. Da sie, im Gegensatz zu Fischen, nicht hintereinander geschaltet sind, spricht man von einem doppelten Kreislauf.

Der linke Vorhof empfängt mit Sauerstoff angereichertes Blut aus der Lunge, der rechte Vorhof eine Mischung von sauerstoffarmem Blut aus dem Körper und sauerstoffreichem Blut aus der Haut.

Diese Kammer besitzt einen Ausflusstrakt Truncus oder Conus arteriosusder sich in jeweils einen Stamm für die beiden Kreisläufe teilt. Das Krampfadern an ihrer Ferse Behandlung Blut wird zum überwiegenden Teil in die Halsschlagadern und die Aorta gepumpt, während das sauerstoffärmere Blut in die Lungen-Haut-Arterie gelenkt wird.

Wie Reptilien und Vögel besitzen die Amphibien bereits einen Nierenpfortaderkreislauf. Amphibien haben ursprünglich vier paarige Kiemenbogenarteriendie zu beiden Seiten aus der Aorta entspringen. Bei ausgewachsenen Lurchen entwickelt sich die erste zur Arteria carotisdass eine solche Verletzung der Blutfluß 1 b, die den Kopf versorgt.

Die Arterien des zweiten Bogens vereinigen sich zur Aorta descendensder absteigenden Aorta. Die dritte Kiemenbogenarterie bildet sich zurück, und aus den vierten entwickelt sich der paarige Aortenbogen. Die zu den Reptilien zusammengefassten Taxa besitzen ein Herz, das ebenso aus zwei Vorhöfen und einer Kammer besteht. Diese ist jedoch nahezu vollständig durch eine Scheidewand in zwei Hälften geteilt.

Beide Vorhöfe pumpen das Blut in die Herzkammer, aus der drei Schlagadern abgehen. Eine Besonderheit stellen die Krokodile dar, bei ihnen sind die beiden Herzkammern komplett getrennt. Zwischen der linken und der rechten Schlagader besteht bei ihnen mit dem Foramen Panizzae eine Verbindung, dass eine solche Verletzung der Blutfluß 1 b. Dabei entspringt die linke Aorta an der rechten Herzkammer und die rechte an der linken.

Durch das Fenster vermischt sich das sauerstoffreiche Blut der rechten Kammer mit dem sauerstoffarmen der linken Kammer im Bereich der rechten Aorta, so dass Mischblut in den Körperkreislauf geführt wird und dabei vor allem in die peripheren Bereiche des Körpers gelangt.

Zugleich fördert die linke Aorta sauerstoffreiches Blut in den Körper und vor allem in den Kopf des Tieres. Dies ergibt sich aufgrund ihrer Position im Stammbaum zwischen den Krokodilen und den Vögeln, die beide eine durchgängige Trennwand im Herzen besitzen. Im Gegensatz zu den wechselwarmen Tieren ist das Herz der gleichwarmen Tiere, also auch das des Menschenvollständig in vier Räume Herzhöhlen genannt geteilt. Deshalb kann es als in zwei Hälften geteilt betrachtet werden, obwohl es sich im gesamten um ein einziges Organ handelt.

Jede dieser Hälften besteht aus einem Vorhof und einer Kammer, die jeweils als Einheit arbeiten. Während die rechte Herzhälfte das Blut durch den Lungenkreislauf pumpt, der das Blut mit Sauerstoff anreichert, pumpt die linke Herzhälfte das Blut durch den Körperkreislauf, um die Organe mit Nährstoffen und Sauerstoff zu versorgen.

Im Unterschied dazu sind die Organe dass eine solche Verletzung der Blutfluß 1 b Körperkreislauf parallel geschaltet. Im Lungenkreislauf verlässt das Blut die rechte Herzkammer über den Lungenstamm lat. Truncus pulmonalis in Richtung der Lungenwo es mit Sauerstoff angereichert wird. Dann wird es von der Lungenvene lat.

Vena pulmonalis in den linken Herzvorhof gepumpt. Vom linken Vorhof gelangt es in die linke Kammer, von wo aus es durch die Aorta in den Körperkreislauf gepumpt wird. Während bei den Säugern die Aorta auf der linken Körperseite verläuft, liegt sie bei Vögeln auf der rechten. Nach der Versorgung der Organe kehrt das nun mit Kohlendioxid angereicherte Blut durch die obere und die untere Hohlvene in den rechten Vorhof zurück. Wenn das Blut vom rechten Vorhof in die rechte Kammer kommt, beginnt der Kreislauf von neuem.

Eine Besonderheit stellt das Pfortadersystem dar. Blut, das von den Organen des Verdauungstrakts kommt, wird in der Pfortader gesammelt und gelangt in die Leber, wo die aufgenommenen Nährstoffe verwertet werden. Auch die Hirnanhangsdrüse Hypophyse hat ein Pfortadersystem.

Vögel und Reptilien haben zudem eine Nierenpfortader. Von besonderer Bedeutung ist die Entsprechung des ohmschen Gesetzes:. So entfallen vom Widerstand [5]. Aus der Reihenschaltung folgt ferner, dass die Stromstärke in all diesen Kreislaufabschnitten dieselbe ist, nämlich das Herzzeitvolumen.

Man unterscheidet zwischen dass eine solche Verletzung der Blutfluß 1 b Niederdruck- und dem Hochdrucksystem. Im umgekehrten Fall, der zum Beispiel bei Dass eine solche Verletzung der Blutfluß 1 b auftritt, dass eine solche Verletzung der Blutfluß 1 b, ändert sich ebenfalls hauptsächlich das Volumen des Niederdrucksystems.

Spricht man umgangssprachlich vom Blutdruckso meint man den Blutdruck der Arterien im Körperkreislauf. Dieser schwankt zwischen Systole der Auswurfphase des Herzens und Diastole der Füllungsphase in den vier Herzhöhlen und wird als Doppelwert dieser beiden Phasen angegeben. Dabei werden zuerst der systolische und dann der diastolische Wert genannt. Der Unterschied zwischen dem systolischen und dem diastolischen Blutdruck wird als Pulsamplitudeals Blutdruckamplitude oder als Pulsdruck bezeichnet.

Die Druckwelle bewegt sich beim jungen, erwachsenen Menschen mit etwa 6 Metern pro Sekunde, beim alten Menschen verdoppelt sich die Geschwindigkeit. Während der Blutfluss in den Arterien allein von der Pumpkraft des Herzens realisiert wird, spielen bei Venen verschiedene Faktoren eine Rolle. Zu einem gewissen Grad wirkt die Pumpkraft über das Kapillarbett hinaus auch auf die Venen sog. Der Körperkreislauf besteht daher aus vielen parallel geschalteten Anteilen, die je nach Aktivität zu- oder abgeschaltet werden können, sodass der periphere Widerstand nicht unnötig niedrig ist und das Herz geschont wird.

So wird etwa nach der Nahrungsaufnahme der Verdauungsapparat vorrangig versorgt, andere Organsysteme werden gedrosselt, Hochleistungssport ist dann nicht möglich. Die Realisierung dieser Zu- und Abschaltungen erfolgt über mehrere Wege:. Beim gesunden Tier oder Mensch kann eine ausreichende Durchblutung in einer weiten Spanne von Umgebungs- und Belastungsbedingungen aufrechterhalten werden.

Dabei stehen die Ansprüche der Organe nach guter Versorgung, die Verteilung des Blutstroms nach den Anforderungen der Thermoregulation an den Wärmetransport und die Minimierung der Herzarbeit im Widerstreit zueinander, was sich in den unterschiedlichen Regelkreisen widerspiegelt.

Kreislaufregulatorische Einrichtungen werden durch. Sportliche Aktivität bewirkt beispielsweise globale Vasokonstriktion, dass eine solche Verletzung der Blutfluß 1 b, die lokal zugunsten der arbeitenden Muskulatur und der Wärmeabgabe über die Haut aufgehoben wird; im Ergebnis ist der periphere Widerstand nur so stark erniedrigt, dass eine solche Verletzung der Blutfluß 1 b der Blutdruck bei erhöhtem Herzzeitvolumen konstant oder sogar erhöht ist.

Regelzentrum der zentralen Kreislaufsteuerung sind Neuronenpopulationen in der Formatio reticularis der Medulla oblongata und den bulbären Abschnitten des Pons. Diese werten Informationen von Kreislaufsensoren aus, die den arteriellen Blutdruck, die Pulsfrequenz, den Füllungsdruck des Niederdrucksystems und den pH-WertKohlendioxid - und Sauerstoff - Partialdruck des Blutes messen.

Durch eine Verletzung von Nerven oder deren Fehlfunktion kann es zu einem spinalen oder neurogenen Schock kommen. Der Hypothalamus wirkt als übergeordnetes Zentrum auf die bisher besprochene Regulation; er löst vegetative Reaktionen aus und nimmt als oberstes Regelzentrum der Thermoregulation Einfluss auf die Durchblutung der Haut, die darüber hinaus Stellglied lokaler und spinaler thermoregulatorischer Regelkreise ist.

Der postganglionäre Neurotransmitter des Sympathikus ist das Noradrenalin. Die sympathische Steuerung weist einen Ruhetonus auf, der in Organen mit stark wechselnder Durchblutung besonders ausgeprägt ist; eine Vasodilatation wird durch Nachlassen des Sympathikotonus erreicht.

Die Noradrenalinausschüttung wird lokal moduliert: Die durch den Parasympathikus vermittelte Vasodilatation ist nur in wenigen Organen von Bedeutung, etwa in den Speicheldrüsen und den Geschlechtsorganen Erektion.

Als Transmitter wirken NO und Bradykinin. Der Bayliss-Effekt betrifft wie der lokal-metabolische Effekt vor allem die terminalen Arteriolen. Der lokal-metabolische Effekt passt die Durchblutung den Stoffwechselbedingungen des Organs an zum Beispiel Steigerung der Durchblutung des Magen-Darm-Traktes während der Verdauung oder der Hand nach kälteinduzierter Minderdurchblutung, dass eine solche Verletzung der Blutfluß 1 b.

Unterversorgung bewirkt dabei durch direkte Wirkung an der glatten Muskulatur eine Vasodilatation. Die daraus resultierende bessere Durchblutung verhindert das Anfallen oder begünstigt den Abtransport dieser Stoffe.

Sauerstoffmangel löst eine Vasodilatation aus, die daraus resultierende Mehrversorgung mit Blut wirkt diesem entgegen nur in der Lunge kommt es zur Vasokonstriktion, damit das Blut zur Oxygenierung bevorzugt in gut belüftete Lungenabschnitte gelangt. Die Vasodilatation wird dabei durch NO vermitteltet, das bei niedrigem Sauerstoff partialdruck hämoglobin katalysiert aus Nitrit und S-nitrosierten Proteinen freigesetzt sowie vermehrt vom Endothel gebildet wird zusammen mit PGI 2.


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Neuronale Plastizität Neuroplastizität; E neuronal plasticity bezeichnet die Veränderbarkeit neuronaler Verbindungen im Nervensystem. Das Netzwerk neuronaler Verbindungen unterscheidet sich damit grundsätzlich von der Verschaltung eines elektronischen Computerchips, die unveränderbar festliegt.

Eine mögliche und häufig vorgenommene Einteilung der plastischen Vorgänge im Nervensystem ist diejenige in funktionelle und strukturelle Plastizität. Bei der funktionellen Plastizität verändert sich insbesondere die Effizienz der synaptischen Übertragung. Die Effizienz synaptischer Übertragung ist auf zwei Arten regulierbar. Zum einen kann ein Aktionspotential in der präsynaptischen Endigung einer Nervenzelle zu einer vermehrten Transmitterausschüttung führen, was eine verstärkte Aktivierung der postsynaptischen Zelle zur Folge hat.

Man spricht hier von einem präsynaptischen Mechanismus, dass eine solche Verletzung der Blutfluß 1 b. Zum anderen können in der postsynaptischen Membran vermehrt Transmitterrezeptoren eingebaut werden. Gel für schwangere Frauen mit Krampfadern führt die Ausschüttung derselben Transmittermenge ebenfalls zu einer vermehrten Aktivierung der postsynaptischen Zelle.

In diesem Fall spricht man von einem postsynaptischen Mechanismus. Für Lernvorgänge ist die funktionelle Plastizität von besonderer Bedeutung, da auf diese Art die synaptische Übertragung in mehreren, gleichzeitig aktiven Synapsen verstärkt wird.

Nach der Hebb-Lernregel wird die synaptische Übertragung dann effizienter, wenn die betreffende Synapse aktiv und gleichzeitig die postsynaptische Zelle depolarisiert ist, dass eine solche Verletzung der Blutfluß 1 b.

Dies ist immer dann der Fall, wenn mehrere Synapsen gleichzeitig eine Zelle erregen. Hierbei wird ein Fasertrakt wiederholt stimuliert, dass eine solche Verletzung der Blutfluß 1 b, was zu einer starken, gleichzeitigen Aktivierung vieler Synapsen führt. Wird die synaptische Effizienz einzelner Synapsen in diesem Fasertrakt später untersucht, so zeigt sich eine deutliche Potenzierung der postsynaptischen Antwort auf eine gleiche präsynaptische Stimulation.

Dieser Effekt bleibt über mehrere Tage erhalten und kann somit einem Lernvorgang gleichgesetzt werden. Strukturelle oder anatomische Plastizität unterscheidet ALMAG 1 und Krampfadern in ihren Mechanismen möglicherweise nicht grundsätzlich von der funktionellen Plastizität.

Dabei wird häufig wieder eine weitgehend normale Synapsendichte in dem denervierten Gebiet erzielt siehe Abb. Es kann durch Läsionen auch im erwachsenen Nervensystem ausgelöst werden. Gut untersuchte Beispiele sind das kollaterale Aussprossen hippocampaler kommissuraler Fasern nach Läsionen des entorhinalen Cortex oder das Aussprossen von Rückenmarksafferenzen nach Wurzelläsionen. Auch nach Verletzungen der Pyramidenbahn können unverletzte Fasern im jungen Gehirn Kollateralen bilden, die auf die Gegenseite des Rückenmarks wachsen und dort die Zielbereiche der ausgefallenen Pyramidenbahn reinnervieren siehe Abb.

Das funktionelle Ergebnis einer Regeneration nach Hirnschädigungen bei Säuglingen oder Kleinkindern ist meist besser als bei Erwachsenen Kennard-Prinzip. Das klassische Beispiel hierfür sind Veränderungen im visuellen Cortex nach monokulärer visueller Deprivation. Unter diesen Bedingungen die z. Dieser Verlust an Axonterminalen ist anatomisch nachweisbar und kann während der sogenannten kritischen Periode innerhalb weniger Tage auftreten siehe Zusatzinfo.

Erst nach Denervation kann das Aussprossen und Auswachsen von Nervenfasern auch im erwachsenen Gehirn nachgewiesen werden. Ein wichtiger Unterschied zwischen dem erwachsenen und dem unreifen Gehirn besteht in der Bildung der Myelinscheiden um die Axone. Während im unreifen Gehirn kaum Myelin vorhanden ist, sind im erwachsenen Gehirn die Faserzüge, aber auch das Neuropil der grauen Substanz überwiegend stark myelinisiert.

Das Myelin des Zentralnervensystems enthält jedoch Hemmstoffe des Nervenfaserwachstums, die als Nogo bezeichnet werden. Diese Wachstumsunterdrückung wurde in verschiedenen experimentellen Systemen zunächst für das regenerative Nervenfaserwachstum im Gehirn, später auch für kollaterales Aussprossen nachgewiesen. Das Myelin des Zentralnervensystems mit den Nogo-Hemmstoffen des Nervenfaserwachstums kann somit als ein stabilisierendes Element für vorhandene Faserverbindungen angesehen werden.

Eine Reihe weiterer Mechanismen stehen mit neuronaler Plastizität in Verbindung. Hierbei kommen insbesondere die Positronenemissionstomographie und die funktionelle Magnetresonanztomographie zum Einsatz. Mit beiden Methoden konnte nach verschiedenen Schädigungen des Gehirns eine erhebliche Reorganisation der Aktivitätsmuster für bestimmte Tätigkeiten und Aufgaben nachgewiesen werden. So wurde etwa bei Patienten mit Alzheimer-Krankheit bei Gedächtnistests eine Aktivierung von Hirngebieten nachgewiesen, die bei Gesunden nicht mit dieser Aufgabe korreliert sind.

Auch bei Hirntumorendie einzelne Hirnregionen zerstören, konnte eine Verlagerung der Aktivitätsmuster auf benachbarte Hirnregionen nachgewiesen werden; dasselbe gilt für die Reorganisation des Gehirns nach Schlaganfällen oder nach Amputationen PhantomgliedWillkürmotorikZusatzinfo 3.

Bei solchen eher globalen Verlagerungen der Gehirnaktivität spielen natürlich neben dem Vorhandensein eines parallelen Verarbeitungsweges auch wieder die oben beschriebenen Mechanismen eine Rolle.

Bei Denervation von Nervenzellen können die Axone der verbleibenden benachbarten Zellen neue Kollateralen bilden rote Pfeilewelche die denervierten Zielzellen reinnervieren.

Aussprossende Axone der Pyramidenbahn. A Schematische Darstellung a intaktes Zentralnervensystem mit Pyramidenbahnen b Nach einer Verletzung des Rückenmarks oder einer Schädigung der Hirnrinde kann es zum Dass eine solche Verletzung der Blutfluß 1 b einer Dass eine solche Verletzung der Blutfluß 1 b kommen.

Da jede Pyramidenbahn normalerweise eine Hälfte des Rückenmarks innerviert, kommt es zur Denervation dieser Rückenmarksseite. Im jungen Zentralnervensystem können nun die Fasern der verbliebenen Pyramidenbahn neue Kollateralen bilden, welche über die Mittellinie wachsen und die denervierten Gebiete wieder innervieren Kasten. Einige Fasern, die normalerweise nur die ipsilaterale Seite des Rückenmarks ipsi innervieren, bilden neue Kollateralen Pfeiledie im rechten Winkel abgehen, über die Mittellinie hinweg wachsen und die denervierte Seite contra re-innervieren.

Ausgangspunkt ihrer Ausbildung sind zufällige Schwankungen in der Anzahl der Innervationen corticaler Neurone durch vorgeschaltete Nervenfasern. Vorangetrieben wird die Entwicklung durch die Koordination gleichzeitig feuernder Fasern, die durch die Stimulation desselben Auges erregt werden, im Wettbewerb mit Eingängen aus den beiden Augen. Störungen können während dieser sensiblen, kritischen Phase irreparable Schäden verursachen.

Wird beispielsweise ein Auge verschlossen, ist es später nicht oder nur noch eingeschränkt funktionstüchtig. Spezifische Deprivationen hinterlassen während dieser Periode ebenfalls irreversible Spuren: Die als entsprechende Merkmalsdetektoren fungierenden Neuronen sind nicht oder kaum noch erregbar durch die Reize, für die sie bei einer normalen Entwicklung sensibel gewesen wären. Ratten, die in einer komplexen Umwelt gehalten werden, haben im Vergleich zu Kontrolltieren in einer reizarmen Umgebung eine höhere Synapsendichte.

Ähnliche Ergebnisse sind im Vorderhirn nach Verhaltenstraining und in bestimmten Kleinhirnregionen nach motorischem Training gefunden worden. Sie verwenden eine veraltete Browserversion. Um den vollen Funktionsumfang unserer Seite nutzen zu können, verwenden Sie bitte einen aktuellen Browser. Weitere Informationen finden Sie auf http: Kapfhammer Plastizität im Nervensystem Neuronale Plastizität Neuroplastizität; E neuronal plasticity bezeichnet die Veränderbarkeit neuronaler Verbindungen im Nervensystem.

Funktionelle Plastizität Bei der funktionellen Plastizität verändert sich insbesondere die Effizienz der synaptischen Übertragung. Strukturelle Plastizität Strukturelle oder anatomische Plastizität unterscheidet sich in ihren Mechanismen möglicherweise nicht grundsätzlich von der funktionellen Plastizität. Plastizität im Nervensystem Abb. Dass eine solche Verletzung der Blutfluß 1 b im Dass eine solche Verletzung der Blutfluß 1 b Plastizität und Deprivation: Nuklearkatastrophe Wie ging Tschernobyl tatsächlich in die Luft?

Ernährung Unser Essen und wie es auf den Körper wirkt. Stress und Entspannung Wie wir unser inneres Gleichgewicht halten.


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